Staupe- und Räudebefall von Füchsen

Main-Tauber-Kreis und Gemeinden des Hegering 1

  • Foto: Marek

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Erstellt am 22.02.2021

In den letzten Wochen wurden vermehrt im benachbarten Main-Tauber-Kreis und in den Gemeinden des Hegering 1 (Mulfingen, Dörzbach, Krautheim) vermeintlich zahme und zutrauliche Füchse gesehen. Dieses Verhalten ist nicht normal für Wildtiere. Für erlegte Tiere, die zur Untersuchung ins Veterinäruntersuchungsamt eingeschickt wurden, sind nun erste Befundmitteilungen eingegangen und der Laborbefund lautete Tollwut negativ und Staupe (CDV) (pPCR) positiv. 

Da diese Seuche für Hunde sehr ansteckend sein kann, wird den Besitzern empfohlen die Tiere ausreichend grundimmunisieren zu lassen und ggf. notwendige Wiederholungsimpfungen nicht zu versäumen.

Wenn die Hunde nicht geimpft sind und die Krankheit auf die Tiere übertragen wird, kann sie für Hunde tödlich verlaufen.

Neben Füchsen können auch marderartige Tiere wie z. B. Marder, Iltis, Dachs und Waschbär infiziert sein. Wer derartige kranke oder tote Tiere auffindet, sollte die Revierinhaber oder örtlichen Jäger sofort informieren. 

Es gilt aber wie immer für den Laien: Weder lebende noch tote aufgefundene Tiere anfassen.

Alfred Holz
Hegeringleiter HR 1 

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