Gesellschaftsjagden in Zeiten von Corona

Empfehlungen des LJV Baden-Württemberg für ein Hygienekonzept - "HALALI" als Leitwort für die erforderlichen Maßnahmen

  • Bild: K. Kohle

    Bild: K. Kohle

Erstellt am 13.09.2020

***Auf Basis der gültigen CoronaVO des Landes Baden-Württemberg (Stand: 06.08.2020)***

***Die aktuell geltenden Corona-Vorschriften sind stets zu beachten***

 

"HALALI" als Leitwort für die erforderlichen Maßnahmen:

H = Hygiene

  • Der Jagdleiter ist neben den allgemeinen Vorschriften der Gesellschaftsjagd auch für die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen verantwortlich.
  • Die Hygienevorschriften werden schon mit der Einladung übermittelt und am Sammelpunkt gut sichtbar für alle Teilnehmenden ausgehängt. Bei der Bestätigung der Jagdteilnahme ist ein Vermerk vorzusehen, dass der Jagdteilnehmer sich mit den besonderen Hygienemaßnahmen einverstanden erklärt.
  • Der Jagdbeitrag sollte vorab bargeldlos bezahlt werden.
  • An den Sammelplätzen, Registrierungsorten und Aufbrechplätzen sollen Desinfektionsmöglichkeiten vorhanden sein.

A = Abstand

  • Größe des Sammelplatzes so wählen, dass der Mindestabstand von 1,5 m gewahrt werden kann. Markierungen auf dem Boden des Sammelplatzes erleichtern die Einhaltung des Mindestabstandes.
  • Fahrgemeinschaften mit Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, sollen möglichst vermieden werden. Bei unvermeidbaren Fahrgemeinschaften sollte ein Mund-Nasen-Schutz getragen und die Fahrzeugfenster geöffnet werden.
  • Wenn beim Bergen oder Aufbrechen des Wildes der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist von den Beteiligten ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Wenn nicht auf das Jagdhornblasen (Begrüßung, Verblasen der Strecke) verzichtet werden möchte, soll der Abstand der Jagdhornbläser untereinander mind. 2 m und zu anderen Personen mind. 10 m betragen. Es soll nur im Freien geblasen werden.
  • Statt der Überreichung von Brüchen können die Erleger nur vorgelesen werden. Wenn Brüche überreicht werden, soll auf den Handschlag verzichtet werden.

L = Luft

  • Zusammenkünfte und die Kontrolle von Jagdscheinen und Schießübungsnachweisen möglichst nur im Freien.
  • Geschlossene Räume sind zu meiden. Falls es unvermeidbar ist, ist auf regelmäßige Durchlüftung zu achten.
  • Die Verpflegung sollte im Freien unter Einhaltung des Mindestabstandes erfolgen. Von einem gemeinsamen Schüsseltreiben in einer Gaststätte wird abgeraten.

AL = Alltagsmaske

  • Bereits in der Einladung auf die Maskenpflicht hinweisen.
  • Sie ist insbesondere in geschlossenen Räumen, z. B. bei der Dokumentenkontrolle bei allen Beteiligten, erforderlich oder wenn im Freien der Mindestabstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann.

I = Infektionsschutz und Erfassung der Identität der Teilnehmenden

  • Die Anzahl der Teilnehmer sollte so gering wie möglich gehalten werden.
  • Bei grippeartigen Symptomen soll auf die Jagdteilnahme verzichtet werden, ebenso nach Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person.
  • Auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten sowie auf Husten- und Niesetikette achten.
  • Teilnehmende müssen bei der Anmeldung ihren vollständigen Namen, Adresse oder Telefonnummer angeben. Diese persönlichen Daten müssen nach vier Wochen vom Veranstalter der Jagd vernichtet werden.
  • Jeder Jagdgast sollte einen eigenen Stift benutzen. Ist dies nicht möglich, sollte der Stift nach jeder Verwendung desinfiziert werden.
Erstellt am 13.09.2020
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