Biologieunterricht beim Jäger

Am 24.01.2017 unternahm die 10. Klasse des Schloßgymnasiums Künzelsau mit ihrer Biologielehrerin Frau Gloger einen Ausflug nach Dörzbach-Hohebach, um zwei Stunden praktischen Biologieunterricht vor Ort beim Jäger abzuhalten.

  • Schüler haben keine Berührungsängste

    Schüler haben keine Berührungsängste

30.01.2017

Am 24.01.2017 unternahm die 10. Klasse des Schloßgymnasiums Künzelsau mit ihrer Biologielehrerin Frau Gloger einen Ausflug nach Dörzbach-Hohebach, um zwei Stunden praktischen Biologieunterricht vor Ort beim Jäger abzuhalten. Marion Keefer-Häfner erläuterte anschaulich, anhand eines Wildschwein-Schaubildes und eines Reh-Aufbruches die Lage und Funktionen der einzelnen Organe. Die Schüler konnten anschließend Lunge, Herz, Leber, Nieren und Gescheide mit allen Sinnen erleben. Marion Keefer-Häfner zeigte dabei auch Wildkrankheiten auf, verursacht durch Parasiten, Bakterien und Viren, die die Wildtierbestände zum Teil erheblich dezimieren können. Sie erklärte Krankheiten, die auf Mensch und z.B. Jagdhunde übertragbar sind; so genannte Zoonosen. Diese muss der Jäger anhand der Beschaffenheit der Organe sicher beurteilen können und darf bei Auffälligkeiten das Tier nicht verwerten.. Die zweite Stunde beschäftigte sich die Klasse anhand der Trophäensammlung mit der Bestimmung der jagdbaren Tierarten, unterteilt nach Haarwild und Federwild. Haarwild wurde weiter unterschieden in Schalenwild, wie z.B. Hirsche, Hasenartige und Nagetiere, Marderartige, Raubsäuger, sowie nichtheimische Tierarten, wie Waschbär und Marderhund. Auch Federwild anhand verschiedener Hühner- und Entenvögel, bis hin zu Greifvögel und Rabenvögel konnte Marion Keefer-Häfner vorstellen. Da Jagdhund Cora am Unterricht teilnahm und die Streicheleinheiten der Schüler genoss, erklärte Marion Keefer-Häfner noch die einzelnen Aufgaben der verschiedenen Jagdhundegruppen. Nach einem Gruppenfoto ging es ( leider ) wieder mit dem Bus zurück zur Schule.

Jürgen Häfner  

Erstellt am 30.01.2017
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