Jagdsteuer-Steter Tropfen höhlt den Stein

Nach langem Ringen endlich Jagdsteuer abgeschafft!
Es war ein langwieriges und schwieriges Prozedere um die Jagdsteuer im Hohenlohekreis.

Erstellt am 20.05.2017

Doch nun ist es geschafft. Ab dem 1. April 2018 hat nun auch der Hohenlohekreis als einer der letzten Landkreise die Jagdsteuer ausgesetzt. Nochmals eine kurze Chronologie: Im Herbst 2008 startete die KJV den ersten Versuch , jedoch wurde der Antrag – Aussetzung der Jagdsteuer – vom Kreistag vertagt. Im Frühjahr 2010 folgte der zweite Anlauf. Wiederum konnte sich der Kreistag nicht zu Gunsten der Jäger entscheiden. Aber man fand einen Kompromiss, die Jagdsteuer wurde halbiert, jedoch mußten sich die Jagdpächter verpflichten, Unfallwild zu beseitigen und zu entsorgen. Dieser Kompromiss wurde von einem Großteil der Hohenloher Jägerschaft nicht akzeptiert. In den folgenden Jahren wurden Landrat und Kreisräte immerwährend mit dem Reizthema Jagdsteuer kontaktiert. Kreisjägermeister Volpp musste viele „dicke Bretter bohren“, doch mit Ruhe, Ausdauer und dem nötigen Gespür für das Machbare fand er den richtigen Zeitpunkt um für seinen Antrag die Mehrheit des Kreistages für unsere Sache zu gewinnen. Das Abstimmungsergebnis war eindeutig: 27 Stimmen waren für eine Aussetzung der Jagdsteuer, 2 Enthaltungen und 7 Nein-Stimmen. Der Kreistag hat an seine Zustimmung noch die Bedingung geknüpft, dass die Jägerschaft im Hohenlohekreis wieder durchgängig das Unfallwild entsorgt. KJM Volpp hatte schon vorgesorgt und sich bei seiner Hauptversammlung von den Jägern die Zustimmung geben lassen.

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