Hubertusmesse und-feier 2013

In diesen Jahr feierten die Hohenloher Jäger eine ökumenische Hubertusmesse in der Klosterkirche Schöntal, welche von Frau Pfarrerin Focken und Pfarrer Möhler zelebriert wurde .Die Parforcehornbläser der Bläsergruppe“ Diana“ und der „Gruppe Öhringen“ bliesen gemeinsam die Messe. Die musikalische Leistung wurde am Ende mit viel Applaus der zahlreichen Besucher honoriert

Die anschließende Hubertusfeier fand danach in der herbstlich dekorierten Jagsttalhalle in Bieringen statt.KJM Robert Volpp bedankte sich als erstes bei allen die dazu beigetragen haben, dass die Feier stattfinden konnte. Bei der Gemeinde Schöntal für die Bereitstellung der Halle, besonders bei Herrn Johannes Graf von Zeppelin-Aschhausen und den Mitglieder des Hegerings 6 für das aufbauen und schmücken der Halle und der Klosterkirche sowie der Organisation der Feier, bei den Jagdhornbläser der KJV Hohenlohe für die hervorragende musikalische Darbietung bei der Hubertusmesse und die auch die weitere musikalisch Begleitung desProgramm gestalten werden. Bedanken möchte ich mich auch beim Musikverein Bieringen, der dankenswerterweise die Bewirtung übernommen hat.Danach konnte Robert Volpp zahlreiche Ehrengäste in der gut besetzten Halle begrüßen.Frau Sawade von der SPD,Herrn Wirth als Vertretung vom Landrat Dr, Neth, Frau Filz, Bürgermeisterin der Gemeinde Schöntal,sie legten in kurzen Grußworten ihre Verbundenheit mit den Jägern dar, auch wenn sie selbst nicht jagen.Weiterhin konnte KJM Volpp noch begrüßen, Herrn Kurz, den Ortsvorsteher von Bieringen und somit den Hausherrn dieser Halle.Vom Bauernverband Schwäbisch Hall-Hohenlohe-Rems e.V. den Vorsitzenden Klaus Mugele und von der Polizeidirektion aus Hohenlohe den Leitenden Polizeidirektor Diesch. Und vom Landratsamt Hohenlohe noch Herr Geissler, als Vertreter der unteren Jagdbehörde.In seiner Hubertusrede ging KJM Volpp auf den Sinn der Jagd ein, die jeder Mensch betreibt. Sei es nach Wildbret, oder nach Rekorden, nach Anerkennung, nach Macht nach Geld und allem, was uns einen Vorteil bringt. Jeder von uns jagt nach einem anderen Ziel, und kaum ist es erreicht, hat man schon wieder ein anderes vor Augen. Unsere Welt ist eine Kampfarena geworden, in der jeder möglichst als Erster und Bester durchs Ziel kommen möchte. Kein Jahrhundert, ja kaum ein Jahrzehnt hat so viel Ehrgeiz, Macht- und Gestaltungshunger, aber auch Angst, Not und Verzweiflung erzeugt wie das unsere. Hier setzt die Hubertusmahnung ein. Hier kommt die Aufforderung zur Umkehr und zum Einhalt. Hier steht das Stopp-Schild vor unser aller Augen und hier könnte der Erlöser einem jeden von uns im Geweih seiner persönlichen „Jagdtrophäe“ erscheinen.Aktivität und Verantwortung sind in diesem Tun so unabdingbar miteinander verknüpft, dass allein der Versuch das eine ohne das andere zu tun, unabsehbare Folgen mit sich bringen würde.Und so gilt auch heute noch das Motto: „Ohne Jäger kein Wild“!Diese Aussage der Jägerschaft wird heute von manch einem ebenso angezweifelt wie unser Bemühen um die Erhaltung eines für alle Lebewesen intakten Lebensraumes. Wenn Jagd lediglich Befriedigung menschlicher Tötungsgier wäre, wie Jagdgegner immer wieder lautstark behaupten, dann gäbe es in unseren Fluren und Wälder längst keine freilebende Kreatur mehr. Unsere Aufgaben und Ziele sind gerade in der heutigen Zeit die Pflege, Erhaltung und nachhaltige Nutzung eines von der Natur hervorgebrachten Lebewesens, dessen Lebensraum unserer Verantwortung ebenso unterliegt wie der Eigene.Diesen Lebensraum zu erhalten, da und dort zu regenerieren und auch den Tieren den ihnen vom Schöpfer zugedachten Raum im gesamten Naturgefüge unserer Erde zu bewahren, das ist eine der vornehmsten und wichtigsten Aufgaben jener Frauen und Männer, die sich der Jagd verschrieben haben.An dieser Stelle möchte ich daher anmerken, dass wir kein grundlegend neues Jaggesetz brauchen, das geprägt ist von irgendwelchen ideologischen Grundgedanken fernab jeglicher praxisnahen Realität, die es uns nicht mehr ermöglicht, unseren jagdlichen Zielen und Aufgaben ordnungsgemäß nachzukommen.Ich möchte hier das Leitmotiv des Landesjagdverbandes nochmals aufgreifen „Jagd ist Auftrag, Verpflichtung und Leidenschaft“. In diesem Sinne verstehen wir die Jagd und in diesem Sinne sollte uns der Hubertusgedanke Leitmotiv nicht nur für unser jagdliches, sondern auch für das tägliche Handeln sein.In Anschluss folgte der Jungjägerschlag. Es galt 22 Jägerbriefe zu überreichen, an Jungjäger die 2012 und 2013 erfolgreich die Jägerprüfung abgelegt haben.Dann ging man zum gemütlichen Teil des Abends über, der von der Jazztanzgruppe Bieringen eröffnet wurde.Zur Unterhaltung spielte der Musikverein Bieringen zünftig auf.

Erstellt am 28.02.2014
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