Wildschwein wurde positiv auf SHV-1 Antikörper (Aujeszky) getestet.

Erste positive Probe aus dem Hohenlohekreis

Erstellt am 29.12.2017

Ein Mitte Dezember erlegtes Wildschwein wurde im Rahmen des Untersuchungsantrags auf Schweinepest untersucht. Die Antwort vom CVUA Stuttgart. Das Schwein wurde positiv auf SHV-1 Antikörper (Aujeszky) getestet. Ob das Schwein akkut an Aujeszky litt, konnte nicht geprüft werden, da die Zellkulturen nicht auswertbar waren.

Zitat aus dem Antwortschreiben:

In der Serumprobe des Wildschweins wurden mittels ELISA Antikörper gegen das Virus der Aujeszkyschen Krankheit nachgewiesen. Da die Probe stark hämoloytisch und damit zelltoxisch war, konnte sie nicht im Serumneutralisationstest auf Zellkulturen ausgewertet werden. Es wird empfohlen, aus dem Jagdgebiet verstärkt Proben zur Untersuchung einzuschicken, um einen umfassenderen Überblick über die Verbreitung der Aujeszkyschen Krankheit zu erhalten.Das Virus der Aujeszkyschen Krankheit stellt eine große Gefahr für Hunde dar. Daher ist ein Kontakt von Jagdhunden mit Wildschweinen unbedingt zu vermeiden."

Die verantwortlichen Ärztin in Stuttgart bittet  darum ,so viele Proben wie möglich einzuschicken. Sie wies ferner darauf hin, dass das Fleisch betroffener Schweine für den menschlichen Verzehr absolut unbedenklich ist.

Erstellt am 29.12.2017
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