Öffenlichkeitsarbeit ist wichtig

Meine persönlichen Eindrücke-Sylvia Köhler-Kuttner

Erstellt am 04.09.2016

Für den zweiten Tag der Ausstellung hatte ich mich mit drei Mitstreitern für die Standbetreuung gemeldet.Und gleich vorweg,“es war eine tolle Erfahrung.“

Da an diesem Tag das Lernort Mobil mit nur einer Person besetzt war,war es perfekt,das wir uns zu viert gemeldet hatten und ich eher als zuvor gedacht da sein konnte.So war ich den ganzen Tag mit Iris,einer Vollblutjägerin aus Mannheim im Mobil.Mit ihrer 30jährigen Jagdpraxis und ihrem großen Engagement in der Jugendarbeit wusste sie den staunenden und wissbegierigen Besuchern die heimische Fauna zu erklären.

Ich musste feststellen,das es im Gegensatz zum Glauben von vor ein paar Jahren, die Kinder heute wissen,das die Kühe nicht lila sind.

Es kamen Kindergartengruppen,Großeltern mit ihren Enkeln und natürlich Familien.Bei dem Quiz haben mich doch einige Kinder positiv mit ihren Wissen überrascht.Aber es zeigte sich doch auch,das es noch einen großen Bedarf an Information und Aufklärung gibt.Denn längst nicht jeder wusste,was in unserer Heimat so kräucht und fleucht. So wollte schon mal einer ein Wildschwein in einen Erdbau zum wohnen schicken,einem anderen fiel bei der Frage,welches Tier seine Fellfarbe im Winter wechselt nur ein Camälion ein.Aber zum Glück gab es ja genügend Anschauungsmaterial.Auch so manch erwachsener hatte noch nie ein Hermelin gesehen,oder ein Fuchsfell angefasst.Auch Autokabel liebende Marder waren ein gefragtes Objekt.Erst „oh wie niedlich“,doch dann als Missetäter entlarvt,“ah der Bursche ist das.

Immer wieder wurde die Ausstellung im Hoftheater gelobt.Wie lebensecht doch die verschiedenen Lebensräume dargestellt sind.Hier mussten alle,vom Kindergartenkind bis zu den Großeltern die Augen aufsperren,um alle Tiere zu entdecken.Denn nicht jedes ist gleich auf den ersten Blick zu entdecken.

Einen Biber kennt man meist nur von Bildern,in Originalgröße beeindruckte er doch sehr. Spannend waren auch die Einwanderer in unserer Natur.Wer hat schon mal einen Nutria oder Waschbären getroffen.

Auf die Frage,warum schießt der Jäger die armen Tiere tot,wurde den Kindern in kindgerechter Erklärung die Notwendigkeit dargestellt und auch das, wenn man Fleisch und Würstle essen möchte,das dafür Tiere sterben müssen.Egal ob aus dem Wald oder Stall.Da schaute man dann doch schon in manch nachdenkliches Gesicht.

Es war ein erlebnisreicher und informativer Tag, nicht nur für die LAGA-Besucher.

Erstellt am 04.09.2016
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