Jahreshauptversammlung 2016

Kreisjägermeister Robert Volpp lud die Jägerschaft zur Jahreshauptversammlung in die Niedernhaller Stadthalle

Erstellt am 05.04.2016

Nach der Begrüßung der Ehrengäste Bundestagsabgeordneten der Grünen Herr Harald Ebner, Herr Bürgermeister Beck aus Niedernhall.als obersten Vertreter des Landratsamtes des Hohenlohekreis Günther Geissler und Herrn Dr. Stoffel vom Veterinäramt und deren Grußworte folgte die Totenehrung. Im letzten Jahr verstarben :

Volkhart Wirth aus Neuenstein-Mainhardtsall, Ehrenkreisjägermeister

Karl Kohl aus Schwäbisch Gmünd

Rolf Seid aus Untergruppenbach

Walter Rüdinger aus Krautheim

Karl Ehrmann aus Mulfingen-Zaisenhausen

Ludwig Wolff aus Neuenstein Kirchensall

Kurt Ziegler aus Forchtenberg-Ernsbach

Herr Hermann Humm aus Schöntal-Westernhausen

Die Jagdhornbläser bliesen ihnen ein letztes "Jagd aus-Halali".

ES folgte der Rechenschaftsbericht des KJM.

Es sind die für die Jungfuchsbejagung geforderten Hegegemeinschaften durch die Hegeringe gegründet und von allen 6 Hegeringen bei der unteren Jagdbehörde zur Bestätigung eingereicht.

Schießstand Bühlhof

Im Juni 2015 wurde durch das Regierungspräsidium Stuttgart für den Schießstand im Bühlhof ein Gutachten zur sicherheitstechnischen Bewertung der Schießstätte durch die DEVA Dienstleistungen erstellt. Die Bewertung erfolgte im Hinblick auf die Gefährdung beim Schießen sowohl mit bleihaltigen als auch mit sogenannten bleifreien Geschossen aus Kupfer, Messing oder vergleichbar harten Materialien, den sogenannten Solid-Geschossen aus Langwaffen mit gezogenen Läufen. Das Gutachten umfasst 43 Seiten und es wurden mangelhafte Ausführungen der Sicherheitsbauten im Hinblick auf die neuen Richtlinien und Erkenntnissen festgestellt, und es werden Möglichkeiten zur Beseitigung der Mängel aufgezeigt. Das Gutachten dient dem Regierungspräsidium Stuttgart dazu, einen Überblick über den Sicherheitstechnischen Zustand aller Schießstätte zu erhalten. Zur Beseitigung der Mängel werden in den nächsten Jahren wohl einige finanziellen wie auch arbeitsintensiven Aufwendungen auf die Jägervereinigung zukommen.Jetzt gilt es abzuwarten, in welchem Umfang wir Auflagen bekommen, den Schießstand so herzurichten, dass auch künftig ohne Einschränkungen dort geschossen werden kann. Ganz aktuell das Ergebnis der Begutachtung mit Datum vom 16.03.2016. Darin heißt es wörtlich: Die Gutachten zeigen für einige Schießstätten teilweise erhebliche Mängel auf. Soweit dies für Ihre Schießstätte zutrifft, wird darum gebeten, die festgestellten Mängel mit den örtlichen Schießsachverständigen zu erörtern.Das heißt, dass wir alsbald reagieren müssen.

Jagdsteuer

Da es nicht möglich ist, dass die KJV selbst einen Antrag in den Kreistag einbringen kann, sondern nur der Landrat oder ein Kreistagsmitglied, setzten sich zwei Kreisräte für unsere Interessen ein und würden einen Antrag einbringen.Leider gibt es derzeit keine Mehrheit für die Aussetzung der Jagdsteuer in den Fraktionen,so das unter diesen Vorzeichen kein Antrag Erfolg bringen wird.Wir brauchen mindestens 21 Stimmen, die wir momentan nicht haben.

Es folgten die Rechenschaftsberichte der Kassiererin ,der Kassenprüfer.der Obleute.der Bläser, der Jagdhunde, der Jugendarbeit, des Schießwesens, der Ausbildung sowie die Entlastung des Vorstandes welche Bürgermeister Beck vornahm.

Jungjägerausbildung


Ein ganz wichtiger und finanzieller Schwerpunkt unseres Vereins ist die Jungjägerausbildung. Die Kreisjägervereinigung Hohenlohe e.V. hat 2015 wieder einen Blockkurs für die Ausbildung der Jungjäger durchgeführt und sehr erfolgreich abgeschlossen. Elf Interessenten haben an dem Kurs teilgenommen und 10 haben inzwischen die Prüfung mit einem hervorragenden Wissenstand erfolgreich abgeschlossen. Nur eine Person aus unseren Reihen hat es diesmal nicht geschafft. Wir haben zur Prüfung von anderen Ausbildungsstätten Prüflinge zugewiesen bekommen und konnten daher feststellen, auf welch hohem Niveau die Ausbildung bei uns stattfindet und dafür sei der Ausbildungsleiterin mit ihren Dozenten gratuliert und herzlich gedankt. Die Anderen hinkten doch deutlich hinterher.Für 2016 hat bereits eine Infoveranstaltung zur Jungjägerausbildung stattgefunden und es ist beabsichtigt, bei genügend Teilnehmern im Sommer 2016 wieder einen Blockkurs für die Ausbildung der Jungjäger durch zu führen. Und die Tendenz ist positiv.

Jagdhornbläser

Die Jagdhornbläsergruppe Öhringen hat 2015 am Bundeswettbewerb für Jagdhornbläser auf Schloss Kranichstein bei Darmstadt teilgenommen. KJM Volpp konnte sich selbst überzeugen, auf welch hohem Niveau die Gruppe das Jagdhorn bläst.Und die Gruppe wurde für Ihre exzellente Vorstellung mit dem achten Platz von Bundesweit über 30 teilnehmenden Gruppen belohnt.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages der KJV Hohenlohe .Der Mitgliedsbeitrag beträgt derzeit 76 € pro ordentliches Mitglied, wovon 45 € Mitgliedsbeitrag und 6 € Versicherungsprämie an den Landesjagdverband Baden-Württemberg abgeführt werden müssen, also insgesamt 51 € und uns bleiben lediglich 25 €.Auf dem Landesjägertag am 25. April 2015 in Dettingen wurde auf Vorschlag des LJV beschlossen, den Mitgliedsbeitrag an den LJV von den Kreisvereinen um 10,00 € zuzüglich des Beitrages zum Versicherungspaket um 4,00 € ab 2017 zu erhöhen. Also statt bisher 51 € ab 2017 65 €. Dies bedeutet, dass der KJV von den derzeit 25,00 € pro Mitglied nur noch 11,00 € übrig blieben. Deshalb wurde mehrstimmig die Erhöhung auf 95 € ab 2017 beschlossen.

Landesgartenschau in Öhringen

Wir werden an einem Programm in Zusammenarbeit mit dem LJV und dem Treffpunkt Baden-Württemberg teilnehmen, das an 10 Tagen, vom 31.08. -11.09.2016 laufen wird, wo wir sie brauchen. Genaueres kann ihnen Ihr Hegeringleiter sagen. Dieser hat auch eine Helferliste bekommen, in die sich eintragen können.Wie benötigen zum Aufbau am 30.08. und zum Abbau am 12.09. jeweils 12 – 15 Helfer und an den Ausstellungstagen jeweils 3.

Bitte helfen Sie mit und lassen uns nicht im Stich.

ROBA

Ab dem Jagdjahr 2016 wird in Baden-Württemberg Landesweit der behördliche Abschussplan für den Rehwildabschuss wegfallen und durch RobA (Rehwildbewirtschaftung ohne behördlichen Abschussplan) ersetzt. Zwei Infoveranstaltungen wurden hierzu von der Wildforschungsstelle Aulendorf in Zusammenarbeit mit der Unteren Jagdbehörde in Eschental und hier in Niedernhall durchgeführt, die sehr informativ waren. Bitte setzen Sie sich mit ihrem Verpächter zusammen und treffen Sie Zielvereinbarungen, die von allen getragen werden können. Tun Sie das möglichst Zeitnah, da ja bekanntlich ab 01. Mai wieder die Bockjagd beginnt und Sie Gewissheit haben, dass Sie auch einen Bock schießen dürfen.

In seinem Schlusswort.wandte sich der KJM an die Jagdkameradinnen und Jagdkameraden, des Hegering 2 ,der leider immer noch ohne Hegeringleiter da steht, diesen Zustand zu ändern. Es muss sich doch jemand bereit erklären, mit zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen, damit der Hegering auch in Zukunft Bestand hat. Seine Bemühungen, in zwei Versammlungen und einem Rundbrief eine geeignete Person zu finden ist leider fehlgeschlagen.Wenn jeder nur auf die Jagd gehen will und für die Organisation nichts übrig hat ,darf er sich nicht wundern, wenn mit ihm nach Herzenslust umgegangen wird. Also liebe Mitglieder des Hegerings 2, stellen sie sich der Aufgabe und arbeiten Sie mit, es muss doch weiter gehen.

Erstellt am 05.04.2016
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